Frauke Brosius-Gersdorf, die von der SPD nominierte Kandidatin für das Bundesverfassungsgericht, sorgt mit ihrer Position zum Schwangerschaftsabbruch für Aufregung. In ihrem 2024 veröffentlichten Aufsatz „Menschenwürdegarantie und Lebensrecht für das Ungeborene. Reformbedarf beim Schwangerschaftsabbruch“, argumentierte die 54-Jährige, dass die Annahme, Menschenwürde gelte automatisch für jedes menschliche Leben, ein „biologistisch-naturalistischer Fehlschluss“ sei. Sie kommt zu dem Schluss, dass es „gute Gründe“ gebe, die Menschenwürde erst ab der Geburt anzusetzen.
Wie ist das nun mit der Menschenwürde vor der Geburt? Ist es wirklich ein „biologistisch-naturalistischer Fehlschluss“, menschliches Leben erst mit dem Tag der Geburt beginnen zu lassen? Und vor allem: Ist es Aufgabe einer Juristin, diese Frage zu beurteilen, in der es buchstäblich um Leben oder Tod gehen kann?
Lesen Sie hier das fiktive Tagebuch eines Ungeborenen, in dem Gedanken nachempfunden und ausgesprochen werden – die pränatale Entwicklung aber real und auf dem neuesten Stand der Forschung ist. Es erschien zuerst im amerikanischen Time-Magazin.
13. NovemberHeute hat mein Leben begonnen. Doch meine Eltern wissen es noch nicht. Ich bin noch kleiner als ein Apfelkern, aber schon unverwechselbar i c h. Ich werde ein Mädchen sein – mit blauen Augen.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










