Friedrich Merz glaubte in der typischen Arroganz eines intellektuell herausgeforderten Menschen wie immer schon alles zu wissen. Als Christian Lindner mehr Milei wagen wollte, reagierte der heutige Kanzler mit jener deutschen Mischung aus moralischer Überheblichkeit und ökonomischer Blindheit, die dieses Land seit Jahren lähmt. Milei, so Merz damals, ruiniere Argentinien und trete die Menschen mit Füßen.
Nun liegt die Wirklichkeit auf dem Tisch, und sie ist für diese deutsche Großsprecherei verheerend und lässt Merz einmal mehr dümmer dastehen als nötig.
Ausgerechnet die Washington Post, gewiss kein Hausblatt für Trump, Milei oder freimarktliche Kettensägenromantik, bescheinigt dem argentinischen Kurs deutliche Wirkung: Die Armutsquote fiel von 53 Prozent in der ersten Hälfte 2024 auf 28 Prozent Ende 2025. Die Inflation sank von rund 200 Prozent bei Mileis Amtsantritt auf 33 Prozent im Jahresvergleich bis Februar. Argentinien erzielte den ersten vollen Haushaltsüberschuss seit mehr als einem Jahrhundert und kam 2025 auf 4,4 Prozent Wachstum. Das ist kein PR-Spruch, sondern ein Befund, den selbst Gegner des Mannes nicht mehr sauber wegschreiben können.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










