Araber bespuckt Mann mit Kippa und dessen Kinder

vor etwa 1 Monat

Araber bespuckt Mann mit Kippa und dessen Kinder
Bildquelle: Apollo News

In Berlin-Charlottenburg ist es wohl am helllichten Tag zu einer schweren antisemitischen Attacke gekommen. Ein 48-jähriger Mann mit Kippa ist am Samstag von einem 31-Jährigen bedroht, beleidigt und bespuckt worden. Laut der BZ ist der Täter arabischstämmig. Auch seine beiden begleitenden Kinder wurden von dem Araber laut den Informationen der Zeitung ins Gesicht gespuckt. Das Berliner Landeskriminalamt prüft nun, ob es sich um einen antisemitischen Vorfall handelt.

Der Mann war gegen 15.15 Uhr mit den beiden Kindern in der Berliner Uhlandstraße unterwegs, als er unvermittelt von dem 31-Jährigen angegangen wurde. „Daraufhin soll es erst zu einer verbalen Auseinandersetzung und dann zu einer Körperverletzung gekommen sein“, sagte eine Polizeisprecherin der BZ. Zeugen alarmierten die Polizei, die den Verdächtigen zur Blutabnahme in Gewahrsam nahm.

Der Fall ist bedauerlicherweise kein Einzelfall: Berlin ist 2025 das Bundesland mit den mit Abstand meisten antisemitischen Vorfällen gewesen. Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) registrierte 2025 in der Hauptstadt 2.027 Fälle, wie aus dem am Mittwoch vorgestellten Jahresbericht hervorgeht. Bundesweit dokumentierte die Meldestelle 8.725 antisemitische Vorfälle. Das sind im Schnitt 24 pro Tag.

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