Wenn EU-Regulierung technologischen Fortschritt ausbremst

vor etwa 1 Monat

Wenn EU-Regulierung technologischen Fortschritt ausbremst
Bildquelle: Tichys Einblick

Das war wieder ein genialer Einblick in die Technik von morgen: Auf der Entwicklerkonferenz WWDC 2026 stellte der scheidende Apple-Chef Tim Cook nicht bloß eine neue Siri-Version vor. Apple zeigt mit „Siri AI“ vielmehr, wohin die nächste Bedienoberfläche des digitalen Alltags geht: weg vom Tippen, hin zum persönlichen, kontextfähigen Assistenten, der E-Mails, Nachrichten, Fotos, Termine, Bildschirminhalte und Webwissen zusammenführt. Siri AI soll Gespräche fortsetzen, Inhalte auf dem Bildschirm verstehen, App-übergreifend handeln, Texte schreiben, Fotos bearbeiten, visuelle Informationen deuten und per Kamera sogar Mahlzeiten oder Rechnungen analysieren. Die auf künstlicher Intelligenz basierende „Siri AI“ soll das Herzstück des neuen hauseigenen Ökosystems werden.

Doch während Nutzer in den USA und anderen Teilen der Welt im kommenden Herbst mit iOS 27 in den Genuss der neuen Technologie kommen, schauen Verbraucher in der EU wieder in die Röhre. Ähnlich übrigens wie die in China.

Als Begründung dafür, dass die neue Technologie in Europa nicht verfügbar sein wird, führt der iPhone-Konzern explizit die strengere EU-Regulierung an. Die EU erweist sich damit als Bremsklotz, der die EU-Bürger vom Fortschritt abschneidet.

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