Seit drei Monaten ist in NRW die Meldestelle „MEDAR“ aktiv, die Melde- und Dokumentationsstelle antimuslimischer Rassismus. Sie soll „antimuslimischen Rassismus“ dokumentieren.
Was das ist, das definiert MEDAR so: „Antimuslimischer Rassismus (AMR) bedeutet, dass man allen Muslim*innen und Menschen, die für Muslim*innen gehalten werden, negative Eigenschaften zuschreibt oder sie ungerecht behandelt. Die Eigenschaften werden als feststehend, rückständig und gefährlich angesehen. So entsteht das Bild, dass Muslim*innen fremd oder sogar feindlich wären. (…) Antimuslimischer Rassismus kann auch strukturell sein, zum Beispiel, wenn sie weniger Rechte haben, weil sie muslimisch gesehen werden oder sind.
Es lässt sich nicht bestreiten, dass Feindseligkeit gegenüber Muslimen existiert. Allerdings kann man durchaus nicht alle Äußerungen, die sich gegen Muslime oder gegen den Islam richten, in einen Topf werfen.
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