Annalena Baerbock: Mit leerer Hand in Syrien

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Annalena Baerbock: Mit leerer Hand in Syrien
Bildquelle: Tichys Einblick

Nicht nur in der Energiepolitik fährt der grüne Wille gegen die Wand der grauen Realität. Das Phänomen ist ermüdend beschrieben worden, dass diese Partei wie kaum eine andere der Theorie Vorrang gegenüber der Praxis einräumt. In der Migrationspolitik ist es nicht anders. In dem Fall kann man über die Weltverbesserer aus Berlin spotten, betrifft die Zerrüttung schließlich nur das eigene Land.

Anders sieht es in der Weltpolitik aus. Gerade dort glauben die Grünen, mit ihren eigenen Prinzipien dem Rest des Globus überlegen zu sein; eigene Arroganz, die nur wenig darüber hinwegtäuschen kann, dass man moralische Belehrungen gerade aus Deutschland in anderen Ländern aus historischen Gründen nicht so gerne hört. Peter Scholl-Latour brachte es so auf den Punkt: Wer aus dem Land der Holocaust-Täter kommt, sollte sich zurückhalten, andere Länder zu belehren.

Das hat weniger mit einer Kollektivschuld denn mit außenpolitischer Feinfühligkeit zu tun – und der Strategie, dass man langfristige Partnerschaften nicht darüber erreicht, zuerst einmal andere Länder davon zu überzeugen, dass die eigenen Werte die alleingültigen sind. Wenn es irgendeine Person auf außenpolitischer Ebene gibt, die den gegenteiligen Weg geht – dann ist es die deutsche Außenministerin.

Dazu gehört in erster Linie eine gewisse Portion mangelnder Empathie. Das Einfühlen in die Mentalität anderer Völker fehlte Annalena Baerbock schon vor ihrem Amtsantritt. Damals, vor drei Jahren, hat TE an eine Passage aus ihrem Buch erinnert, die ihr zukünftiges Agieren erahnen ließ. An dieser Stelle noch einmal Baerbocks Auftreten bei den Jesidenführern im Nahen Osten:

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