Drei historische Ereignisse verwandelten den Klimawandel von einer wissenschaftlichen Diskussion in ein Massenphänomen der Angst. Sie sind direkt miteinander verbunden. Der berüchtigter Film des früheren US-Vizepräsidenten Al Gore „Eine unbequeme Wahrheit“ übersetzte den politisch-ideologischen IPCC-Bericht von 2001 in Bilder der Apokalpyse. Man zeigte sie ganzen Schülergenerationen im Unterricht – eine von ihnen: Greta Thunberg.
Mit der Ausrangierung des IPCC-Katastrophenszenarios, das von Anfang an unrealistisch und unseriös war und der Angstmache diente, lohnt ein Blick zurück auf die Geschichte eines fatalen Alarmismus, der Deutschland tief in einen „wissenschaftlich begründeten“ Wettersozialismus führte.
Ein britisches Gericht stellte fest, dass der berühmteste Klimafilm aller Zeiten alarmistisch sei und wissenschaftliche Fehler enthalte – trotzdem wurde er Millionen Schülern gezeigt. Seinen Ursprung hatte er im Dritten Sachstandsbericht des Weltklimarats IPCC aus dem Jahr 2001. Er enthielt den berühmten Hockeyschläger: das Diagramm einer Temperaturgeschichte, die über Jahrhunderte fast keine Schwankungen zeigt, um dann im 20. Jahrhundert steil nach oben zu schießen.
Derartige Darstellungen beruhen auf derselben Methodik, die der Physiker Gerd Ganteför gegenüber NIUS so beschreibt: Indirekte Temperaturdaten wie Baumringe oder Pollen seien „mit hohen Unsicherheiten behaftet“. Wenn man sie mathematisch „mittelt“, ergebe „sich beim Mitteln zwangsläufig eine geglättete Kurve“. Das bedeute „aber nicht, dass es keine Schwankungen gab – es ist schlicht eine Folge der Methode“.
Ganteför kritisiert hier die „begradigte“ Klimaentwicklung der letzten tausend Jahre, die allerdings durchaus durch Klimaveränderungen gekennzeichnet war. (Screenshot: Youtube)
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