Öffentlich-rechtliche Sender präsentieren den Aktivisten Christoph May als „Männlichkeitsforscher“ – obwohl unklar ist, ob er über einen entsprechenden wissenschaftlichen Hintergrund verfügt. Auf Nachfrage verweisen NDR und Deutschlandfunk darauf, dass der Begriff nicht geschützt sei. Er selbst gibt an, „Literaturwissenschaften, Komparatistik und Alte Geschichte studiert“ zu haben. Einen Abschluss behauptet er nicht. Auf Anfrage weist er auch keinen nach. Was aber qualifiziert ihn dann, sich als Forscher zu bezeichnen?
Das Phänomen „Männercoach“ ist nicht neu. Es gibt zahlreiche Berater, die Seminare darüber geben, was es bedeutet, ein Mann zu sein. In der Regel geht es darum, die eigene Männlichkeit zu finden. Oft geht es dabei naturverbunden und archaisch zu: Männer schreien sich im Wald an oder rennen nackt in einen See. So viel lässt sich sagen: Männer sind Wesen, die es bisweilen nicht scheuen, seltsame Dinge zu tun.
„Rechte“ Männerseminare treiben bisweilen kuriose Blüten.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










