Ein feiges Messer-Attentat in Aschaffenburg erschüttert die Republik. Die Hintergründe der Morde lassen einen erschaudern: Fünf kleine Kinder laufen nichtsahnend mit ihren zwei Erzieherinnen durch einen Park. Plötzlich taucht ein Afghane auf. Er attackiert die Kita-Gruppe aus dem Nichts mit einem Küchenmesser. Am helllichten Tag ermordet der 28-jährige Asylbewerber Enamullah O. kaltblütig ein zweijähriges Kind. Ein 41-jähriger Zeuge versucht verzweifelt einzugreifen, doch auch auf ihn sticht der Afghane ein. Der 41-Jährige verliert sein Leben. Ein weiteres Kind und eine Erzieherin werden durch die Messer-Attacke verletzt und traumatisiert.
Die Tätergeschichte wirkt grotesk vertraut, denn das Land hätte der afghanische Asylbewerber längst verlassen müssen. Enamullah O. kam 2022 nach Deutschland – offenbar aus einem anderen EU-Land. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sprach am Mittwoch von einem Dublin-III-Verfahren, das ausgelaufen sei. Blieb der Afghane also nur aufgrund eines Behördenversagens im Land? Werden jene Dublin-III-Migranten nicht innerhalb von sechs Monaten in das andere EU-Land überstellt, können sie in Deutschland einen Asylantrag stellen. Und genau das tat der spätere Mörder 2023. Gleichzeitig gab CSU-Minister Herrmann bekannt, dass der Mann lange Zeit in psychiatrischer Behandlung war und bereits dreimal durch Gewalttaten auffiel. Weshalb befinden sich solche Leute in unserem Land?
Das Dublin-III-Verfahren war ausgelaufen, verkündete CSU-Innenminister Herrmann am Mittwoch.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










