Nach dem Tod eines 25 Jahre alten Mannes in der Bremer Bahnhofsvorstadt hat sich ein 16-jähriger Tatverdächtiger bei der Polizei gemeldet. Der Jugendliche erschien am Samstagmorgen gemeinsam mit seinem Rechtsanwalt im Polizeipräsidium im Stadtteil Vahr. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an.
Der 25-Jährige war am Abend des 26. Mai gegen 20.15 Uhr von einem Passanten an der Haltestelle Falkenstraße gefunden worden. Er lag mit einer Kopfverletzung nicht ansprechbar auf dem Boden. Der Passant leistete Erste Hilfe. Das Opfer musste noch am Tatort reanimiert und anschließend im Krankenhaus notoperiert werden. In der Nacht zum Freitag starb der Mann an seinen Verletzungen.
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Mordkommission wurde der 25-Jährige geschlagen. Er stürzte zu Boden und erlitt dabei die lebensgefährliche Kopfverletzung. Der Tatverdächtige soll sich zunächst noch an der Haltestelle aufgehalten haben und anschließend in Richtung Daniel-von-Büren-Straße geflüchtet sein.
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