Zuckerbergs Revolution

vor mehr als 1 Jahr

Zuckerbergs Revolution
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Es ist ein historisch wichtiger Tag für die Meinungsfreiheit weltweit. Mark Zuckerberg, CEO des Meta-Konzerns und damit Chef von zwei der größten sozialen Plattformen der Welt, hat eine fundamentale Wende in der Unternehmenspolitik angekündigt. Man will sich drastisch in Richtung von Elon Musk und seiner X-Plattform orientieren. Es ist ein Schlag ins Gesicht für zensurfreudige EU-Bürokraten und ideologisierte Faktenchecker.

So möchte Zuckerberg etwa zukünftig das Faktencheckerprogramm von Meta durch von Musks X inspirierte Community-Notes ersetzen. Das hat den Effekt, dass nicht mehr nur große Organisationen, wie etwa Correctiv, über die Wahrheit entscheiden werden, sondern auch Nutzer gemeinsam einordnen können, ob eine Behauptung nun wahrheitsgetreu ist oder eben nicht.

Insgesamt möchte Zuckerberg auf seinen Plattformen mehr auf Meinungsfreiheit setzen: „Wir haben einen Punkt erreicht, an dem es einfach zu viele Fehler und zu viel Zensur gibt. Die jüngsten Wahlen scheinen auch ein kultureller Wendepunkt zu sein, bei dem wieder die Meinungsfreiheit im Vordergrund steht“, sagte Zuckerberg in einem Video, in dem er die Änderungen ankündigte.

So hat Zuckerberg eine ganze Reihe von Maßnahmen angekündigt, die dazu dienen sollen, Zensur zu reduzieren: Einschränkungen zu Themen wie Immigration und Geschlecht werden abgeschafft, Inhaltsfilter, die bislang zur Entfernung von zahlreichen politischen Inhalten führten, werden angepasst und politische Inhalte werden vom Algorithmus zukünftig nicht mehr benachteiligt.

Kurzum: Zuckerberg rückt vom jahrelangen Zensur-Kurs seiner Plattform ab, tut es dem Besitzer von X, Elon Musk, gleich und stellt die Meinungsfreiheit wieder her. Die Bedeutung dieser Maßnahme kann angesichts der schieren Größe von Facebook und Instagram gar nicht überschätzt werden. So hatten allein Facebook und Instagram im Januar 2024 zusammen rund fünf Milliarden monatliche Nutzer.

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