Man hat sich daran gewöhnt, den Begriff „Bildungsnation“ nur noch mit einem Schuss Zynismus zu verwenden. Denn es ist politisch und „bildungswissenschaftlich“ gewollt, dass die jungen Leute von immer weniger eine Ahnung haben und haben müssen, gleichzeitig aber mit schönen Zeugnissen ausgestattet werden.
Nein, bei weitem nicht an allen Schulen ist es so. Dort sieht man sich in der Verantwortung für die junge Generation und damit für dieses Land. Aber es gibt immer mehr Schulen, die sich als Kampfbrigaden für Genderismus, Diversity, „Trans“, „Klima“, Antirassismus und für „Antifa“ verstehen. Jüngstes Beispiel, über das TE berichtet hatte, war eine Oberschule im ostsächsischen Schleife (Landkreis Görlitz), an der zwei „nonbinäre“ Theaterleute von den „Falken“ in einem von der Amadeu-Antonio-Stiftung (AA-Stiftung) mitfinanzierten „Projekt“ vor Neuntklässern in Sachen Porno- und Anti-AfD „unterrichten“ durften.
Nun fuhr in den niedersächsischen Gemeinden Leeste und Kirchweyhe (Landkreis Diepholz) ein Bus des „Zentrums für politische Schönheit“ (ZPS) an der jeweiligen KGS (Kooperativen Gesamtschule) vor, stand dort mehrere Tage und präsentierte den Schülern den zum Gefängnisbus für AfD-Chefin Alice Weidel umgebauten „Adenauer-SRP+“-Bus. Der WDR berichtete voller Stolz. Gleichzeitig wurden „FCKAFD“- und „AfDVerbot“-Sticker in großen Mengen an Schüler verschenkt und in der Schule angeklebt. Im Bus sitzt eine lebensgroße Alice-Weidel-Puppe in einer Gefängniszelle. Das Ganze sollte als „Kunstaktion“ ein „interaktiver Lernort“ im Rahmen der „Woche der Demokratie“ sein. Die „kreative Protestform“ gilt Schülern der Jahrgänge sieben bis zur Abitur-Klasse.
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