Teile des Vorstands der Jungen Liberalen Ulm/Biberach ist zusammen mit weiteren Mitgliedern aus der Jugendorganisation der FDP ausgetreten. In ihrer Austrittserklärung sprechen sie von einem „längeren politischen Entfremdungsprozess“, der zu dieser Entscheidung geführt habe. In der FDP bleiben sie hingegen weiterhin. Die Jungen Liberalen Ulm/Biberach gehören zu den präsentesten Kreisverbänden der Jungen Liberalen und haben über 10.000 Follower auf Instagram.
Konkret kritisieren die Ausgetretenen am Kurs der Jungen Liberalen, dass auf dem Bundeskongress der Julis eine abgewandelte Frauenquote diskutiert worden sei und in der Satzung beschlossen worden sei, dass eine inhaltliche Zusammenarbeit mit der AfD ausgeschlossen werde. „Unabhängig davon, wie man zur AfD steht, sollte ein liberaler Verband politische Anträge nach ihrem Inhalt und nicht nach ihrem Absender bewerten“, schreiben die Ausgetretenen. Den Jungen Liberalen als Gesamtheit werfen sie vor, dass diese „sich immer weiter von dem Liberalismus entfernen, den wir vertreten und unreformierbar geworden sind.“ Ihren Instagramkanal wollen sie auch nach dem Austritt weiter betreiben und haben ihn dafür in Junge Kapitalisten umbenannt.
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