Schweden steht nach der Parlamentswahl vor einer politischen Hängepartie: Die schwedischen Sozialdemokraten unter Magdalena Andersson konnten nach Stand von Montagmorgen das Rennen mit 28,1 Prozent auf dem ersten Platz beenden, doch das Ergebnis könnte am Ende nicht für eine Regierungsbildung unter den Sozialdemokraten reichen.
Die Wahl im skandinavischen Land entscheidet sich nämlich zwischen den beiden möglichen Regierungskoalitionen. Und dort ist es denkbar knapp: Das Mitte-Links-Lager kommt derzeit auf 176 Mandate, Ulf Kristerssons bürgerlich-rechte Allianz folgt mit 173 Sitzen gerade einmal drei Mandate dahinter. Momentan sind 93 Prozent der Stimmen ausgezählt.
Bis zur endgültigen Auszählung ist unklar, in welche politische Richtung Schweden in Zukunft geht: Endgültige Klarheit werden demnach erst die Auslandsstimmen und späten Briefwahlstimmen bringen. Diese könnten vor allem dem konservativen Lager zugutekommen: Bei der vergangenen Wahl fiel die Auslandswahl tendenziell konservativer aus. Bis Mittwoch könnte es, so berichten es schwedische Medien, noch dauern, bevor ein Endergebnis feststeht.
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