Tödlicher Dschihad in Deutschlands Alltag

vor mehr als 1 Jahr

Tödlicher Dschihad in Deutschlands Alltag
Bildquelle: Tichys Einblick

Am Steuer des PKW ein unbescholtener Arzt aus Bernburg, Facharzt an einer Klinik. Der Fünfzigjährige stammt aus Al Hufuf in Saudi Arabien, ist 2006 nach Deutschland gekommen und besitzt eine permanente Niederlassungserlaubnis. Er sei bisher nicht als Islamist aufgefallen, heißt es in den offiziellen Erklärungen. Die unangenehme Wahrheit ist, das muss er auch nicht. Durch die derzeitige Lage im Nahen Osten ist die Zündschnur bei vielen an sich unauffälligen Personen sehr viel kürzer geworden.

Bei Taleb A., dem Täter von Magdeburg, ist die Lage jedoch weiterhin unklar. Er hat sich dem Islam abgewandt, setzte sich mit seinen Aktivitäten gegen die Islamisierung Europas ein. Seine Kommentare und sein Profilbild auf Twitter lassen vermuten, dass er sich dabei allerdings ebenfalls radikalisiert hat, es zeigt eine Handfeuerwaffe. Seinen Anschlag dürfte er länger im Voraus geplant haben. Aber es gibt sehr viele islamistische Gefährder und immer wieder die Versuche, Terror zu realisieren.

Ganz Europa ist mittlerweile von einem flächendeckenden Netzwerk radikal-islamistischen Gedankenguts überzogen. In den sozialen Medien werden Bilder von Kriegsgräueln verbreitet, wie die pausenlosen Bombardierungen von bereits mehrfach Geflüchteten, auch in ausgewiesenen Schutzzonen. Das Leid der einen und die oftmals seelenlosen Rechtfertigungen der anderen Seite stehen einander gegenüber.

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