In einem der leerstehenden Gebäude am Rande Roms – einem vermüllten, bereits mehrfach geräumten „Palazzo del Crack“ – wurde die Kolumbianerin von der Bande festgehalten, misshandelt und mehrfach vergewaltigt. Der Fall, der Italien in diesen Tagen erschüttert, belegt: Rom hat ein gewaltiges Sicherheitsprobleme, auch aufgrund der noch immer stattfindenden illegalen Massenmigration.
Die Touristin war erst seit etwa zehn Tagen in Rom. Am Abend des 17. Mai hatte sie in der Nähe der Stazione Termini und danach in einem Restaurant in einem Vorort gegessen. Dort sprach sie ein Mann an. Laut ihrer Aussage und den Ermittlungen der Polizia di Stato und der Squadra Mobile ging es um den Kauf von Haschisch. Der Unbekannte lockte sie unter dem Vorwand eines Deals zu Fuß in eine abgelegene Gegend. Plötzlich tauchten mehrere Männer auf, zerrten sie in einen Lieferwagen und brachten sie in das verlassene Gebäude in der Via Cesare Tallone im Stadtteil Tor Cervara.
Dort begann der Horror: Drei volle Tage – vom 17. bis zum 20. Mai – hielt die Bande die Frau gefangen. Sie wurde mit Drogen betäubt, geschlagen, mit dem Tod bedroht und wiederholt von mehreren Männern vergewaltigt. Das Gebäude ist ein seit Jahren von Migranten besetzter Komplex voll Müll und Drogenreste, die Ruine diente offenbar als Drogenumschlagplatz und auch als Unterschlupf für Migranten. Die Täter filmten Teile der grausamen Gewalttaten auch noch mit ihren Handys.
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