Mit der aktuellen Entscheidung des Lahore High Court ist ein Kapitel eines der schockierendsten Sexualverbrechen Pakistans abgeschlossen – in den nächsten Monaten sollen die Todesurteile vollstreckt werden.
Die Tat ereignete sich in der Nacht des 9. September 2020: Die Frau war mit ihren Kindern unterwegs, als ihr Auto auf der vielbefahrenen Autobahn liegenblieb – der Tank war leer. Die beiden Täter drangen in das Fahrzeug ein, raubten die Familie aus und zerrten die Mutter in ein nahegelegenes Feld. Dort vergewaltigten sie die Frau vor den Augen ihrer Kinder. Die Tat löste in Pakistan landesweite Empörung aus. Besonders umstritten waren Äußerungen des damaligen Polizeichefs von Lahore, der der Überlebenden indirekt Mitverantwortung gab, weil sie nachts unterwegs gewesen sei. Solche Victim-Blaming-Statements heizten die Proteste weiter an.
Ein Anti-Terrorismus-Gericht in Lahore verurteilte Malhi und Bagga am 20. März 2021 zum Tode wegen Vergewaltigung, Entführung, Raub und Terrorismus-Delikten. Zusätzlich erhielten sie lebenslange Haftstrafen und hohe Geldstrafen. Die Männer legten Berufung ein. Fünf Jahre später wies eine Kammer des Lahore High Court die Berufungen nun endgültig ab: Die Todesurteile bleiben bestehen, berichtet aktuell India Today.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










