New York City: Schaufenster des Sozialismus – und bald Blaupause für Berlin?

vor 2 Monaten

New York City: Schaufenster des Sozialismus – und bald Blaupause für Berlin?
Bildquelle: Apollo News

Anhänger bürgerlich-konservativer oder libertärer Politik hatten in den zurückliegenden Jahrzehnten wenig Grund zu feiern. Linksradikale Triumphe wie in New York City lassen die Zwischenbilanz des 21. Jahrhunderts als Schlag ins Wasser für Patrioten und Freunde der Freiheit in die Geschichtsbücher eingehen. Funken der Hoffnung beschränken sich bislang auf einige Leuchttürme Südamerikas. Neben El Salvadors Nayib Bukele und dem exzentrischen Libertären Javier Milei in Argentinien gelang zuletzt immerhin dem konservativen deutschstämmigen Politiker Antonio Kast in Chile ein beeindruckender Wahlerfolg.

Mit Antonio Kasts Familienhistorie enden dann aber auch schon die Gemeinsamkeiten zwischen der südamerikanischen politischen Revolution und dem Land seiner Väter: Deutschland. Es ist nicht weit hergeholt: Die Berliner Politik und die von ihr dominierte EU-Doktrin ähneln eher der linksislamischen Politik des New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdani. Sie haben so gut wie nichts gemein mit dem frischen Wind des Kettensägenfreunds der Freiheit Javier Milei oder mit dem konservativen Zug seines neuen Mitstreiters Antonio Kast.

Kast ist es zweifellos gelungen, die den Nationalsozialisten zugewandte Ideologie seines Vaters zu überwinden und sich als konservativ-patriotischer Politiker zu etablieren. Im Kulturkampf gegen die sozialistische Seite ist eine Trennschärfe zwischen Patrioten, Souveränen und Libertären auf der einen Seite sowie den Radikalen der Rechten auf der anderen Seite unabdingbar.

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