Vor wenigen Wochen eskalierte auf den Straßen Göttingens ein Streit zwischen zwei rivalisierenden südosteuropäischen Großfamilien. Dabei wurde ein Polizeibeamter angeschossen und schwer verletzt. Als Reaktion auf den Vorfall erhöht die Polizei jetzt ihre Präsenz und fordert Abschiebungen.
Mit Organisationseinheiten des Einsatz- und Streifendienstes, einer Verfügungseinheit und einer verstärkten Bereitschaftspolizei wolle man „die sichtbare Präsenz“ erhöhen, heißt es in einer Mitteilung der Polizeiinspektion Göttingen. Dadurch sollen das Sicherheitsgefühl der Anwohner gestärkt und weitere Auseinandersetzungen zwischen den Familien verhindert werden.
Die Polizei erklärt, dass man zudem Abschiebungen beantragt habe. „Wir werden mit allen zur Verfügung stehenden rechtsstaatlichen Mitteln gegen kriminelle Clanstrukturen in unserem Zuständigkeitsbereich vorgehen“, erklärt die Polizeipräsidentin Tanja Wulff-Bruhn.
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