Nach Druck vom NGO-Komplex: AfD-Mitglied soll Ehrenmedaille für Einsatz gegen Antisemitismus verlieren

vor etwa 1 Monat

Nach Druck vom NGO-Komplex: AfD-Mitglied soll Ehrenmedaille für Einsatz gegen Antisemitismus verlieren
Bildquelle: NiUS

Der Bezirk Oberfranken hat den früheren Buchhändler und Verleger Michael Genniges im Mai mit der silbernen Ehrenmedaille ausgezeichnet. Geehrt wurde der 75-Jährige aus Scheßlitz für seine Verdienste um das kulturelle Leben in Oberfranken, für gesellschaftlichen Dialog und ausdrücklich auch für seinen Einsatz gegen Antisemitismus als früherer Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Bamberg. Jetzt soll die Auszeichnung wieder zur Debatte gestellt werden – weil Genniges AfD-Mitglied ist. Zuerst berichtete die Junge Freiheit.

Der Druck kommt maßgeblich aus dem NGO-Milieu. Die „Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg“ fordert den Bezirkstag Oberfranken auf, Genniges die Auszeichnung wieder abzuerkennen. Ihr Vorsitzender Stephan Doll erklärte, die Ehrung eines aktiven AfD-Funktionärs verleihe nicht nur dessen kulturellem oder ehrenamtlichem Engagement Anerkennung, sondern auch „gesellschaftliche Anerkennung und politische Legitimation“ für die AfD.

Auf ihrer eigenen Internetseite nennt die Allianz als Förderer die Metropolregion Nürnberg, den Bezirk Mittelfranken und die Stadt Nürnberg mit der Stabsstelle Menschenrechtsbüro & Gleichstellungsstelle.

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