Jeder vierte Mensch in Deutschland hat inzwischen eine Einwanderungsgeschichte. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts traf das im Jahr 2025 auf rund 21,8 Millionen Menschen zu. Damit stieg der Anteil an der Gesamtbevölkerung binnen eines Jahres um 0,5 Prozentpunkte auf 26,3 Prozent.
Als Personen mit Einwanderungsgeschichte gelten laut Definition Menschen, die entweder selbst oder deren beide Elternteile seit 1950 nach Deutschland eingewandert sind. Grundlage der Zahlen ist der Mikrozensus, eine jährliche Stichprobenerhebung, bei der rund ein Prozent der Bevölkerung befragt wird.
Ein großer Teil davon ist selbst nach Deutschland gekommen. 2025 lebten demnach 16,4 Millionen Eingewanderte der ersten Generation im Land. Das entspricht gegenüber 2024 einem Anstieg um 1,7 Prozent. „Damit stieg die Zahl der Eingewanderten deutlich schwächer als in den Vorjahren“, teilten die Statistiker mit.
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