Im Berliner Stadtteil Moabit wurde ein 25-jähriger Mann lebensgefährlich verletzt. Am Samstagabend gegen 18:20 Uhr geriet der junge Mann nach bisherigen Informationen der Berliner Polizei mit zwei bislang unbekannten Männern in Streit. Einer der Unbekannten fügte dem 25-Jährigen eine schwere Stichverletzung im Leistenbereich zu.
Während die beiden Männer umgehend vom Tatort flüchteten, brach der 25-Jährige laut Polizeiinformationen kurz darauf auf der Straße zusammen. Umsichtige Passanten konnten dem Schwerverletzten helfen, bis die alarmierten Rettungskräfte eintrafen. Der 25-Jährige wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht und musste dort notoperiert werden. Er verbleibt weiterhin in stationärer Behandlung. Die Polizei ermittelt nun gegen Unbekannt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Die Täter sind flüchtig – ob Informationen zu den beiden Männern vorliegen, ist derzeit nach dem bisherigen Informationsstand unklar.
Immer wieder kommt es in der Hauptstadt zu schweren Messerattacken. Erst im Mai kam es etwa zu einer Serie innerhalb einer Woche. Zwischen Montag und Sonntag wurden anhand von Polizeimeldungen, Staatsanwaltschaftsangaben und Medienberichten zahlreiche Fälle öffentlich, bei denen Menschen verletzt wurden.
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