Das Umfeld von Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Spekulationen über Hendrik Wüst als möglichen Nachfolger im Kanzleramt scharf zurückgewiesen. Journalist Michael Bröcker schrieb am Dienstag auf X unter Verweis auf Table.Briefings, der Bundeskanzler reagiere auf die „wüsten Spekulationen“ um den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten. Aus dem Umfeld von Merz heiße es demnach: „Naive Idee, gefährliche Lust an Zündelei“. Die Spekulation zeuge von „bemerkenswerter Unkenntnis der Verfassung und Realität“.
In den vergangenen Tagen war Wüst in mehreren Medien als möglicher „Einwechselkanzler“ gehandelt worden (Apollo News berichtete). Sein Name gehe in der Hauptstadt „wie ein Geist durch die Flure“, hieß es im Stern. Auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung griff die Personalie am Dienstag auf ihrer Titelseite auf. Dass ein nordrhein-westfälischer Ministerpräsident für Höheres gehandelt werde, gehöre „gewissermaßen zur Amtsbeschreibung“, schrieb die FAZ.
Der Stern sieht bei Wüst vor allem dessen Regierungserfahrung als Vorteil gegenüber Merz. Wüst regiert seit 2021 Nordrhein-Westfalen, das bevölkerungsreichste Bundesland. Als weitere Stärken nannte das Magazin seine rhetorische Kontrolliertheit und seine gute Vernetzung.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










