Grönemeyer behauptet, die Flüchtlingsaufnahme 2015 sei nicht „von oben verordnet worden“

vor 29 Tagen

Grönemeyer behauptet, die Flüchtlingsaufnahme 2015 sei nicht „von oben verordnet worden“
Bildquelle: Apollo News

Herbert Grönemeyer ist mit dem Deutschen Nationalpreis 2026 ausgezeichnet worden. Die Deutsche Nationalstiftung ehrte den Musiker am Dienstag in der Französischen Friedrichstadtkirche in Berlin. Ausgezeichnet wurde Grönemeyer nach Angaben der Stiftung für seine „außerordentliche künstlerische Leistung“ und sein „Engagement für demokratische Werte“. Der Förderpreis ging an das Musikprojekt „Rhapsody in School“. Die Auszeichnung ist insgesamt mit 50.000 Euro dotiert.

Schon die Begründung der Stiftung macht deutlich, dass Grönemeyer nicht nur als Musiker geehrt wird. Thomas Mirow, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Nationalstiftung und Vorsitzender der Preisjury, sagte: „Mit der Verleihung des Deutschen Nationalpreises 2026 wollen wir Herbert Grönemeyers außerordentliche künstlerische Leistung und zugleich sein überzeugendes Engagement für die Werte unserer Demokratie würdigen.“ Grönemeyers „stetiger Einsatz für eine offene, freiheitliche Gesellschaft“ und sein „glaubwürdiges Plädoyer für soziale Gerechtigkeit“ hätten ihn „für viele Menschen zum Vorbild werden lassen“.

Grönemeyer selbst hatte bereits nach Bekanntgabe der Auszeichnung seine politische Botschaft verbreitet. Er sprach von seiner Herkunft aus dem Ruhrgebiet, das er als „Schmelztiegel in Europa“ beschrieb. Dort sei er „mit Menschen aller Nationalitäten, Kulturen, Religionen, Ansichten und Spielauffassungen“ aufgewachsen. Daraus ergebe sich für ihn die Verantwortung, Vielfalt und jeden Menschen „gegen Ausgrenzung, Hass und Hetze zu verteidigen“.

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