Die Freien Sachsen sind nicht die AfD: Der Vorsitzende der nur im Freistaat aktiven Partei, Martin Kohlmann, wurde 2022 wegen einer Rede verurteilt, in der er laut Bild über den Holocaust auf deutschem Boden gesagt hatte: „Juden sind dort auf unschöne Weise umgekommen, aber eben nicht in Gaskammern.“ In einem Telegram-Beitrag drohte Kohlmann 2024 deutschen Beamten indirekt damit, dass sie „eines schönen Tages als (wenig attraktiver) Schmuck einer Straßenlaterne dienen“ könnten.
Die Partei selbst lehnt die Bundesrepublik wie auch die aktuell geltenden Staatsgrenzen offen ab, fordert den Einbezug der ehemaligen sächsischen Königsfamilie in die Politik und notfalls eine Abspaltung Sachsens von Deutschland.
Auch der am Sonntag in Aue-Bad Schlema unterlegene Oberbürgermeisterkandidat der Freien Sachsen, Stefan Hartung, ist kein bürgerlicher Politiker: Der langjährige NPD-Funktionär organisierte noch 2013 Fackelmärsche gegen Asylheime.
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