Am 5. September 2025 wurde aus einem Essener Berufskolleg ein Tatort. Ein damals 17-jähriger Schüler hatte brutal auf seine 45 Jahre alte Lehrerin eingestochen. Die Frau überlebte schwer verletzt, zeitweise schwebte sie in akuter Lebensgefahr. Mehrere hundert Schüler und Lehrer mussten viereinhalb Stunden im abgeriegelten Gebäude ausharren, während draußen Eltern warteten und die Polizei das Gelände sicherte.
Ein paar Stunden nach dem Angriff auf die Lehrerin lief der Verdächtige in einem Park nahe dem Essener Hauptbahnhof mit vorgehaltenem Messer auf Polizisten zu. Die Bundesanwaltschaft wertet das als Versuch, den eigenen Märtyrertod zu provozieren. Ein Polizeischuss stoppte ihn. Er wurde im Gesicht verletzt, musste operiert und auf einer Intensivstation behandelt werden.
Nun beginnt der Prozess gegen den inzwischen 18-Jährigen im Hochsicherheitstrakt des Düsseldorfer Oberlandesgerichts. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm dreifachen versuchten Mord, gefährliche Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Nötigung vor. Weil der Angeklagte zur Tatzeit noch Jugendlicher war, dürfte die Öffentlichkeit nach Prozessbeginn weitgehend ausgeschlossen werden. Angesetzt sind bislang 13 Verhandlungstage bis Anfang September.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










