Nach einem Bericht von Apollo News kündigte Sachsen-Anhalt an, seinen Verfassungsschutzbericht an einer Stelle korrigieren zu wollen (Apollo News berichtete). Inzwischen ist nur noch eine kommentarlos geänderte Fassung des Berichts verfügbar. Darin fehlen mehrere zitierte Sätze aus der ursprünglichen Fassung über die Erinnerung an „ermorderte Kinder“. Die Forderung, die für die Folgen der „illegalen und unkontrollierten Zuwanderung“ Verantwortlichen abzuwählen, wird jedoch weiterhin als rechtsextrem und fremdenfeindlich gebrandmarkt.
Die ursprüngliche Fassung des Berichts hatte einen Facebook-Eintrag des AfD-Fraktionsvorsitzenden im Landtag von Sachsen-Anhalt mit fünf Sätzen zitiert: „Lasst uns die ermordeten Kinder, die diese illegale und unkontrollierte Zuwanderung durch die Altparteien zu verantworten hat, niemals vergessen. Es kann jeden in Deutschland treffen, immer und überall! Wir dürfen unseren moralischen Kompass niemals verlieren und müssen diese Zustände immer weiter bekämpfen. Lasst uns gemeinsam die abwählen, an deren Händen das Blut der Opfer klebt und die für diese Zustände verantwortlich sind. 10 Jahre illegale und unkontrollierte Zuwanderung mit Mord und Totschlag und Vergewaltigung sind genug!“
In der nun gekürzten Fassung heißt es nur noch: „Lasst uns gemeinsam die abwählen, an deren Händen das Blut der Opfer klebt und die für diese Zustände verantwortlich sind. 10 Jahre illegale und unkontrollierte Zuwanderung mit Mord und Totschlag und Vergewaltigung sind genug!“ Die Forderungen, die „ermordeten Kinder“ niemals zu vergessen und „unseren moralischen Kompass“ niemals zu verlieren, sowie die Aussage, es könne „jeden in Deutschland“ treffen, sind entfallen.
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