Die hohen Standortkosten in der Bundesrepublik schränken die globale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Autobauer zunehmend ein. Vor allem Elektroautos verkaufen sich immer schlechter. Die Folge sind erhebliche Umsatz- und Gewinneinbußen.
Eine neue Analyse der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY, die die 19 größten Autohersteller der Welt untersucht hat, liefert interessante Einblicke. Während die globale Branche insgesamt ihren Umsatz im ersten Quartal 2026 um 1,7 Prozent steigern konnte, gingen die Erlöse von Volkswagen, Mercedes-Benz und BMW um 4,3 Prozent zurück.
Die Konkurrenz – überraschenderweise vor allem innerhalb Europas – zog derweil deutlich davon. Stellantis und Renault steigerten ihre Umsätze um 6,7 Prozent, die US-Hersteller um 5 Prozent. Die japanischen Autobauer verzeichneten ein Umsatzplus von 4,3 Prozent.
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