COVID fünf Jahre danach: Lehren für einen besseren Schutz gegen psychologische Manipulation

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COVID fünf Jahre danach: Lehren für einen besseren Schutz gegen psychologische Manipulation
Bildquelle: Tichys Einblick

Während der COVID-Episode haben viele Kritiker gedacht, dass, wenn alles auf dem Tisch liegt, es zur großen Aufarbeitung kommen wird. Nun liegt alles auf dem Tisch, und es passiert … fast nichts. Folgendes Narrativ hat sich herausgebildet: „Ja, hier und da ist man übers Ziel hinausgeschossen, etwa bei den Kindern, aber man wusste es damals nicht besser. Im Großen und Ganzen sind wir dank der Maßnahmen gut durch die Pandemie hindurchgekommen. Und ja, die Impfstoffe hatten gelegentliche Nebenwirkungen, aber wer weiß, was alles passiert wäre, wenn wir sie nicht gehabt hätten?“

Mehr noch: Für viele Menschen gehören die COVID-Jahre sogar zu den schönsten ihres Lebens. Die Solidarität und den Lebenssinn, die man damals erlebte, werden schmerzlich vermisst. Das ist vielleicht mit eine Ursache für die derzeitigen Massendemonstrationen „gegen Rechts“ oder „für mehr Gerechtigkeit“, bei denen man das Kinderlied „Hejo, spann den Wagen an“ in umgedichteter Form mitsingt, sich am Lichtermeer erfreut und wie im Kindergarten geborgen fühlt. Wieder gehört man zu den Guten, wieder gehört man dazu.

Aber dieser Zustand gilt nicht für alle. Fast mehr als alle anderen Fragen der Nachkriegszeit hat COVID die Gesellschaft gespalten, und zwar in einer Mehrheit, die so denkt und fühlt wie oben dargestellt, und eine langsam wachsende Minderheit von derzeit etwa 20 Prozent, die die Welt ganz anders sieht. Von einem Großteil dieser Minderheit wird COVID als „Aufwachprozess“ wahrgenommen, aufgrund dessen sie Entwicklungen in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft vollkommen anders betrachten als vorher.

Dieser Artikel richtet sich an diese Minderheit, derer sich der Autor zugehörig fühlt. Diese Zeilen versuchen, fünf Jahre nach Einführung der „Maßnahmen“ gegen COVID darzulegen, welche insbesondere psychologische Methoden verwendet wurden, um den Gehorsam und die aktive Mitarbeit der Mehrheitsgesellschaft herbeizuführen und unsere Grundrechte auszuhebeln.

Denn so destruktiv die COVID-Episode auch war, so war sie auch von unschätzbarem Wert als Lehrstunde für die Art und Weise, wie solche Angriffe auf die Menschheit national und international koordiniert und implementiert werden. Vor dem Jahr 2000 hätte niemand es für möglich gehalten, dass sowas auch nur in Ansätzen durchzuführen wäre. Nicht die Gleichschaltung der Medien und Maßnahmen weltweit, nicht die aktive Mitarbeit aller Institutionen der Gesellschaft, und vor allem nicht die Veränderung von Freiheiten, die wir bis dahin für grundgesetzlich gesichert hielten, in Wohlverhaltensprivilegien für die Erfüllung erniedrigender und willkürlicher Regeln. Jetzt aber wissen wir nicht nur, dass eine solche Operation möglich ist, sondern wir haben gelernt, wie sie vorbereitet wird, wie sie abläuft, und wie sie ausgeht.

Mein Ziel ist es also, den Leser in die Lage zu versetzen, solche Methoden in Zukunft und bei anderen Anlässen besser zu erkennen in der Hoffnung, diese noch schneller entlarven und abwehren zu können, als bei COVID der Fall war.

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