Weiter schickt Wadephul deutsche Millionen an Steuergeldern nach Gaza

vor 8 Monaten

Weiter schickt Wadephul deutsche Millionen an Steuergeldern nach Gaza
Bildquelle: Tichys Einblick

Vom 8. Dezember 2021 bis 6. Mai 2025 hat sich als neues Längenmaß „1 Annalena-Baerbock“ (1 AB) eingebürgert: 1 AB = Abstand zwischen zwei Verirrungen bzw. Peinlichkeiten. Nach dem Werbeslogan „Raider heißt jetzt Twix, geändert hat sich nix“ wurde 1 AB nun durch 1 JW (1 Johannes-Wadephul) ersetzt. Umrechnung: 1:1! Ja, des CDU-Kanzlers Friedrich Merz Außenminister Johannes Wadephul (CDU) plappert gerne locker drauf los wie seine Vorgängerin und Duz-Freundin Baerbock (Grüne). Vor allem sitzt Wadephul wie seine Vorgängerin fast nur im Flieger: Mehr als 60 Tage seit Amtsantritt am 6. Mai 2025 hat Wadephul irgendwo auf fünf Kontinenten verbracht. Das ist rund ein Drittel seiner bisherigen Amtszeit.

Dort oder zu Hause macht er sich mal für erleichterte Haftbedingungen für die (vermutete) linksterroristische Person „Maja T.“ (ursprünglich „Simeon T.“) in Budapest stark. Dann verbockt er mit undiplomatischen Äußerungen seinen geplanten Chinabesuch und fliegt erst gar nicht dorthin. Wieder ein anderes Mal vergleicht er zerstörte syrische Städte („apokalyptischen Zerstörungen“) mit zerbombten Städten 1944/1945 in Deutschland. Dass Syrer aus Deutschland in ihre Heimat zurückkehren, kann er sich kaum vorstellen. Zwischendurch kritisiert er Israel für dessen Militäreinsatz im Gaza-Steifen (Wadephul: „Die Hölle auf Erden“) und setzt sich für eine UN-Schutztruppe ein. Gemeinsam mit Ägypten stehe Deutschland, so Wadephul, außerdem bereit, eine Wiederaufbaukonferenz für den Gazastreifen zu initiieren. Diese wolle er mit Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) verantworten. Okay, da sind die Richtigen beieinander. Wieder ein anderes Mal meint er (durchaus im Einklang mit Merz bei dessen Besuch bei Erdogan), türkische Gastarbeiter hätten Deutschland nach dem Krieg maßgeblich mit aufgebaut.

Nun erfährt man: Wadephuls Amt gibt erneut Geld für das höchst umstrittene und der Kooperation mit der Hamas verdächtige UN-Hilfsprogramm für Palästina (United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East = UNRWA) frei. Je 18 Mio. Euro für 2025 und 2026. Israel beschuldigt UNRWA mit seinen 30.000 Mitarbeiter gar, teilweise ein ziviler Arm der Hamas zu sein.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Tichys Einblick

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Tichys Einblick zu lesen.

Weitere Artikel