Jeder deutsche und österreichische Bürger kann sich bereits heute ausrechnen, wie sehr die Staatshaushalte durch diese neuen Pläne für den Wiederaufbau der Ukraine belastet werden: Deutschland würde wahrscheinlich 80 Milliarden stemmen müssen, das zehnmal kleinere Österreich, das aktuell auch noch von einem EU-Defizitverfahren unter Druck gesetzt wird, vermutlich bis zu 8 Milliarden Euro.
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán stellte angesichts dieser neuen drohenden Milliardenbelastung der EU-Nationen auf der Social-Media-Plattform X klar: „Die Brüsseler Bürokraten nahmen die Forderungen bereitwillig an: 800 Milliarden Euro für die Ukraine, plus weitere 700 Milliarden Euro für die ukrainischen Militärausgaben der nächsten zehn Jahre. Hört mir jetzt ganz genau zu: Ungarn wird dafür NICHT bezahlen. Unser Volk wird nicht die Zeche zahlen müssen.“
Das nun in Davos und in Budapest geleakte Dokument, das Orbán emotional auf X regaieren lässt, gibt bereits einen sehr guten Einblick in einen umfassenden Wirtschafts- und Wiederaufbauplan für die Ukraine nach einem möglichen Ende des Krieges: Dem Papier zufolge arbeiten die Europäische Union und die Vereinigten Staaten an einem gemeinsamen sogenannten Wiederaufbauplan, der öffentliche und private Investitionen in einer Größenordnung von bis zu 800 Milliarden US-Dollar mobilisieren soll. Die Umsetzung des Konzepts ist jedoch ausdrücklich an einen Waffenstillstand geknüpft.
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