Im Korb der Länder des Nahen und Mittleren Ostens hat es der Westen, den derzeit außer der Regierung Trump niemand vertritt, mit Israel, den arabischen Mitgliedern der Abraham Accords auf der einen und dem Iran auf der anderen Seite zu tun. Im Korb sind zwei, die sich gleichzeitig als Vermittler gerieren, in Wahrheit aber Partei sind. Qatar hat nie aufgehört, die Hamas zu unterstützen, und Pakistan hat sich am 25. Juni klar als Parteigänger des Iran bestätigt.
Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif wirft Amerikas Außenpolitik Doppelmoral vor, weil einige Länder ballistische Raketen besitzen dürfen und der Iran nicht, und deklarierte aus Anlass des Besuchs von Irans Präsident Masoud Pezeshkian in Islamabad: »„Der Iran ist nicht unser Nachbar … der Iran ist unser Bruder!“ – „Der Erfolg des Iran ist Pakistans Erfolg. Der Verlust des Iran ist Pakistans Verlust.“«
Pakistan bleibt bei seinem Balance-Akt zwischen Iran-Saudi-Arabien, USA-China, Indien-Afghanistan. Die Vermittlerrolle zwischen den USA und dem Iran ist für Washington nützlich, aber Pakistan spielt nicht fair.
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